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"Trotz allem vernetzt" gewinnt IBK-Preis

„Trotz allem vernetzt“ gewinnt IBK-Preis

Röthis, den 23. April 2013

"Trotz allem vernetzt" konnte die internationale Jury überzeugen und sich gegen 150 Mitbewerber durchsetzen: Das Projekt der ifs Familienarbeit ging als Sieger aus dem 5. IBK-Wettbewerb um besonders innovative, nachhaltige und multiplizierbare Ideen der Gesundheitsförderung und Prävention hervor.

Einmal mehr stand das Symposium der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), das am 23. April 2013 im Festspielhaus in Bregenz stattfand, ganz im Zeichen der Gesundheitsförderung und Prävention. Neben informativen Fachreferaten bot diese Veranstaltung Raum für die feierliche Verleihung des fünften IBK-Preises. Der mit € 5.000,- dotierte 1. Platz ging an die ifs Familienarbeit und deren Projekt "Trotz allem vernetzt". Dieses dient der aktiven Gesundheitsförderung und -vorsorge für Familien, die von Armut und sozialer Isolation betroffen sind. Ziel ist es, die soziale Integration und Vernetzung der Betroffenen entscheidend zu verbessern.

Das Siegerprojekt "Trotz allem vernetzt"
Aktuelle Forschungen belegen, dass soziale Isolation ein wesentliches Gesundheitsrisiko darstellen kann. Zur Veranschaulichung: Niemand bestreitet, dass sich der tägliche Konsum von 15 Zigaretten negativ auf die Gesundheit auswirkt. Dass aber Menschen, die über wenige und schlechte soziale Kontakte verfügen, einem ebenso hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind wie Personen, die täglich 15 Zigaretten rauchen, ist fast niemandem bekannt. Aber ein zu geringes Maß an sozialem Austausch ist laut medizinischen Studien sogar doppelt so schädlich wie Übergewicht. Soziale Beziehungen zu anderen Menschen zählen demzufolge zu unseren wichtigsten gesundheitlichen Ressourcen.

Sechs Module ermöglichen ein maßgeschneidertes Angebot

Leider können viele Familien nicht auf diese Ressource zurückgreifen. Mit dem Projekt "Trotz allem vernetzt" zielt die ifs Familienarbeit in Kooperation mit der ifs Schuldenberatung darauf ab, die soziale Integration und Vernetzung betroffener Vorarlberger Familien entscheidend zu verbessern. "Um die sozialen Kontakte unserer KlientInnen ganz gezielt verbessern zu können, haben wir auf Grund unserer langjährigen Erfahrung einen detaillierten Plan mit sechs verschiedenen Modulen entwickelt", erläutert Dr. Hubert Löffler, Geschäftsführer der ifs Familienarbeit, den Aufbau des Projektes. "Nach sorgsamer Analyse der individuellen sozialen Situation werden jedem einzelnen Klienten maßgeschneiderte Möglichkeiten zur sozialen Integration angeboten. In jedem Modul geht es darum, tragfähige Kontakte zwischen den eher isoliert lebenden Menschen unsere Zielgruppe und anderen Menschen oder Gruppen herzustellen."

Erfolgreiche Projektzeit
Das durch den Fonds Gesundes Österreich und den Fonds Gesundes Vorarlberg finanzierte Projekt startete im Februar 2011 und wurde mit großem Interesse angenommen. Derzeit werden Überlegungen angestellt, wie eine Fortführung von "Trotz allem vernetzt" auch nach Ende der Projektlaufzeit im Frühjahr 2013 gesichert werden könnte. "Es wäre schade, wenn ein solch erfolgreiches Projekt im Sande verlaufen müsste", so Löffler abschließend.


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