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ifs: Österreichischer Kinderschutzpreis 2013

Österreichischer Kinderschutzpreis für zwei Vorarlberger Initiativen

Röthis, den 8. November 2013

Das ifs zeigt sich angesichts dieser Auszeichnungen sehr stolz, sind doch ifs MitarbeiterInnen an beiden Initiativen beteiligt.

Am 17. Oktober 2013 wurde in Wien der Österreichische Kinderschutzpreis verliehen. Zu den Prämierten zählen zwei Vorarlberger Initiativen, an denen auch das ifs beteiligt ist.

Erster Preis für „Down-Syndrom AG Vorarlberg“ und „Integration Vorarlberg“
In der Kategorie 1 „Förderung einer gesunden körperlichen und seelischen Entwicklung von Kindern“ erhielt das Projekt „Ich und mein Körper“ der beiden Vereine „Down-Syndrom AG Vorarlberg“ und „Integration Vorarlberg“ den ersten Preis!

„Ich und mein Körper“ setzt sich mit Aufklärung, Sensibilisierung hinsichtlich des eigenen Körpers, Pubertät, Sexualität etc. bei Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung auseinander. In einem zweijährigen Projekt wurden erst die Eltern durch Vorträge und Workshops für dieses Thema sensibilisiert. Aus dieser intensiven Beschäftigung heraus entstanden drei Workshops für Kinder und Jugendliche:

  • Unterstützung auf dem Weg in die Pubertät
  • Ich und mein Körper
  • Freundschaft, Liebe, Sexualität usw.


Hilfe in Organisation und Durchführung erhielten die Vereine von der Koordinatorin des Netzwerk Eltern Selbsthilfe, Mag. Marlies Vith, vom Institut für Sozialdienste (ifs). Das ifs Bildungsangebot „Kreisel“ entlastete durch eine finanzielle Unterstützung die ehrenamtlichen Vereine.
Erfreulicherweise wird ab dem nächsten Jahr die ifs Assistenz das Beratungsangebot um dieses Thema erweitern bzw. ergänzen. So soll neben einer fachlich fundierten Beratung auch die Organisation von Workshops angeboten werden.

Sonderpreis für „Frühe Hilfen“
„Frühe Hilfen“ ist ein Programm zur vorbeugenden und begleitenden Unterstützung von Eltern in der Zeit der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren von Kindern. Im Vordergrund stehe stets das Wohl des Kindes. Ist ein Mensch bereits in den ersten Monaten seines Daseins mit negativen Einflüssen wie Gewalt oder Vernachlässigung konfrontiert, steigt dadurch das Risiko, später einmal selbst in diese Verhaltensmuster zu fallen. Das ist der Ausgangspunkt für frühkindliche Prävention – für Frühe Hilfen.

Das Modell nützt und forciert die enge Vernetzung und Zusammenarbeit der vielfältigen Sozial- und Gesundheitsdienste in Vorarlberg, um den betroffenen Familien bestmöglich koordinierte Unterstützung anzubieten. Es baut auf drei Stufen auf:

  • Früherkennung in den Geburtenstationen der Spitäler, bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie durch die Hebammen
  • Abklärung, Vernetzung und Vermittlung im Rahmen des „Netzwerkes Familie“, einer Kooperation zwischen aks Gesundheitsvorsorge, Vorarlberger Kinderdorf und der Fachgruppe der niedergelassenen Kinder- und Jugendfachärzte in allen vier Bezirken des Landes. Im Anlassfall wird auch die Jugendwohlfahrt frühzeitig informiert und bei Bedarf einbezogen.
  • Konkrete Intervention und Unterstützung z.B. durch die aufsuchende Elternberatung der connexia und/oder das Projekt „früh.start“ der ifs Familienarbeit.



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