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ifs Schuldenberatung präsentiert Jahresbericht 2013

Wir finden einen Ausweg!

Röthis, den 14. März 2014

ifs Schuldenberatung präsentiert Jahresbericht 2013

Wenn Schuldenprobleme ausweglos erscheinen, ist guter Rat teuer. „Unser Rat ist gut, aber nicht teuer“, betont Peter Kopf, Leiter der ifs Schuldenberatung. „Wir beraten kostenlos und finden gemeinsam mit den Betroffenen Auswege, wo scheinbar keine mehr zu finden sind.“ Dieses Angebot nehmen Hilfesuchende gerne an. Mehr als 40.000 Menschen haben sich in den vergangenen 25 Jahren an die ifs Schuldenberatung gewandt. 3.391 Personen waren es alleine im Jahr 2013.


Zu den Hauptgründe einer Überschuldung zählen Arbeitslosigkeit, Einkommensverschlechterung, wenig reflektiertes Konsumverhalten, frühere Selbstständigkeit, Scheidung und Trennung, Bürgschaften, Unfall, Krankheit oder Todesfall in der Familie aber auch der Haus- und Wohnungskauf. Rund 60 Prozent jener Menschen, die sich im vergangenen Jahr an die ifs Schuldenberatung wandten, sind männlich. „In der Beratung haben wir die Erfahrung gemacht, dass Männer in Bezug auf Schulden eher ein Problembewusstsein haben als bei psychischen Problemen“, erläutert Kopf. "Deshalb sind Männer eher bereit, sich in diesen Fragen Unterstützung zu holen."


Schulden in der Seniorengeneration

Bei Klienten, die über 60 Jahr alt sind, ist eine deutliche Zunahme auszumachen. „Waren es im Jahr 2012 noch 173 Menschen über 60, so haben wir 2013 bereits 216 Menschen in diesem Alter beraten“, so Kopf. Diese Steigerung bereitet den Verantwortlichen der ifs Schuldenberatung Sorgen, da sie ein Ausdruck der zunehmenden Altersarmut ist. Zurückzuführen ist diese Zunahme auch darauf, dass die Aufnahme von Krediten oder Trennungen und Scheidungen in der Seniorengeneration angekommen sind. Aber auch sehr niedrige Pensionen lassen eine ordnungsgemäße Schuldentilgung oft nicht zu.


Nur mit Hürden zum Privatkonkurs

Um Schulden nachhaltig zu sanieren, wurde 1995 die Möglichkeit für einen Privatkonkurs geschaffen. Leider hinken die gesetzlichen Rahmenbedingungen hinter den sozialen und gesellschaftlichen Realitäten her. So wird die Restschuldbefreiung erst nach siebenjähriger Verfahrensdauer erteilt. Zudem müssen in dieser Zeit mindestens 10 Prozent der Schulden zurückbezahlt werden. Diese Hürden machen gerade einkommensschwachen oder armutsgefährdeten Personen einen Neustart fast unmöglich. Österreich gehört in dieser Hinsicht zum Schlusslicht Europas. „Längst überfällige Reformen beim Privatkonkurs müssen daher endlich umgesetzt werden!“, appelliert der Geschäftsführer der ifs Schuldenberatung an die neue Bundesregierung.Ein


Dank den Kooperationspartnern

Dass trotzdem viele gute Lösungen gelingen, ist laut Kopf auf die gute Kooperation mit dem Sozialfonds des Landes Vorarlberg, den vielen öffentlichen und privaten Organisationen, den Städten und Gemeinden und der konstruktiven Zusammenarbeit mit den Gerichten und Arbeitgebern zurückzuführen.

. Jahresbericht 2013 der ifs Schuldenberatung.

 

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