

Röthis, den 15. September 2008
(IfS-PD) Die IfS-Schuldenberatung unterstützt die Empfehlung der Finanzmarktaufsicht Kredite nicht in Fremdwährungen aufzunehmen.
"Jeder Kredit beinhaltet einige Risiken, wenn es um die ordnungsgemäße Rückzahlung geht", erläutert Peter Kopf, Geschäftsführer der IfS-Schuldenberatung diese Haltung.
Neben den klassischen Auslösern für eine Zahlungsunfähigkeit wie Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Unfall und Krankheit kommen bei Fremdwährungskrediten zusätzliche Risiken dazu.
Das sind die unkalkulierbaren Risiken der Zinsentwicklung, das Währungsrisiko und die enormen Risiken der Börsen- und Aktienkurse. "Niemand hat die derzeitige katastrophale Lage der Börsen vorhergesehen", weist Kopf auf den sehr aktuellen Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise hin.
Wer meint spekulieren zu müssen soll dies mit einem überschaubaren Kapital tun, niemals aber mit seiner Haus- oder Wohnungsfinanzierung.
Wer bereits einen Fremdwährungskredit hat, soll sich umgehend mit seiner Bank in Verbindung setzen, um zu klären, ob ein Ausstieg überhaupt möglich ist, raten die Fachleute der IfS-Schuldenberatung.
Bei Neukrediten gilt als Faustregel: Wer es sich nicht leisten kann, einen Kredit auch in der traditionellen Bausparfinanzierung aufzunehmen, sollte besser die Finger von fremdem Geld lassen. Nur in diesen Fällen ist nämlich ein Umstieg aus einer - vielleicht heute günstigeren - Finanzierung in einer Fremdwährung möglich.
"Die Folgen von nicht mehr finanzierbaren Krediten sind häufig existenzbedrohend und vernichten nicht nur materielle Werte, sondern in vielen Fällen auch Beziehungen und Familien", berichtet Kopf aus dem Beratungsalltag der IfS-Schuldenberater.
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