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Dr. Stefan Allgäuer, GF des ifs Vorarlberg

Die Chancen der Migration erkennen

Röthis, den 18. Dezember 2008

18. Dezember: Internationaler Tag der MigrantInnen

„Anders sein bedeutet immer auch, voneinander lernen zu können“, betont ifs Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer anlässlich des Internationalen Tages der MigrantInnen am 18. Dezember. In unserer heutigen Zeit ist die Diskussion zum Thema „MigrantInnen“ leider all zu oft an Defiziten orientiert und häufig negativ konnotiert. Aber: „Es ist an der Zeit, die Chancen, die mit Migration und Integration verbunden sind und sich aus einer Vielfalt an Kulturen und Mentalitäten ergeben, in den Vordergrund zu rücken.“ 

 

(ifs Pd) In Vorarlberg haben gut 20 Prozent der Bevölkerung einen Nicht-Vorarlberger Hintergrund: Zahlreiche Familien stammen ursprünglich aus anderen Bundesländern, aus Südtirol, aus dem Trentino, der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien, aus Deutschland und vielen anderen Ländern. „Vorarlberg hat in der Vergangenheit zahlreiche Zuwanderungswellen erlebt und – was besonders wichtig ist – davon profitiert“, so Dr. Allgäuer, „Ohne all die Menschen mit migrantischem Hintergrund gäbe es den heutigen Wohlstand für den überwiegenden Teil des Landes nicht in dieser Form. Deshalb soll gerade der 18. Dezember zum Anlass genommen werden, die in Vorarlberg vorhandene Vielfalt an Kulturen als Chance zu erkennen und auch die Akteure in der Politik daran zu erinnern.“

Muttersprachliche Beratung an den ifs Beratungsstellen

Jeder Mensch braucht Gemeinschaft und das Gefühl der Zugehörigkeit und Vertrautheit. „Menschen, die aus anderen Ländern kommen und bei uns leben und arbeiten, fühlen sich häufig isoliert und mit ihren Problemen allein gelassen“, so Dr. Allgäuer. „Oft stoßen sie auf Ablehnung und Unverständnis, wo sie Hilfe brauchen würden: bei Wohnungs- und Arbeitssuche, bei Bildung und Erziehung, bei Familien- und Schwangerschaftsproblemen, im Umgang mit Gesetzen und Behörden, im Leben ihrer Kultur und Religion. In unseren ifs Beratungsstellen helfen muttersprachliche MitarbeiterInnen weiter.“ Neben Türkisch und Serbo-Kroatisch werden Beratungen für Menschen aus dem südamerikanischen Raum auch auf Spanisch durchgeführt.

Ziel der Arbeit des ifs ist es, konkrete Lebenshilfen zu vermitteln und Vorurteile abzubauen. „Denn“, so ifs Geschäftsführer Stefan Allgäuer abschließend, „in gegenseitiger Anerkennung miteinander vertraut zu werden, stellt für beide Seiten eine Bereicherung dar. Erkennen wir die Chance der MigrantInnen für unser Land.“

 

 


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. zu Pressemeldungen 2008.


Fact-Box

In Vorarlberg wohnen laut Statistik Austria 21 % mit migrantischem Hintergrund


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http://ifs beratung.vol.at.
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