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Peter Kopf, Geschäftsführer der ifs Schuldenberatung

Die Finanzkrise des kleinen Mannes

Röthis, den 5. März 2009

ifs Schuldenberatung legt Jahresbericht für 2008 vor


Röthis (ifs PD) Gestiegen ist die Anzahl der Ratsuchenden bei der ifs Schuldenberatung im vergangenen Jahr 2008. Beinahe 2800 Personen – das sind um 9 % mehr – wurden in persönlichen Beratungsgesprächen unterstützt. Viele davon in eine Schuldenregulierung begleitet.  „Mittlerweile erfolgt ein großer der Teil erfolgreicher Sanierungen durch einen Privatkonkurs“, zeigt sich Peter Kopf, Geschäftsführer der ifs Schuldenberatung überzeugt von diesem wirksamen Mittel der Entschuldung. Von den etwa 600 eröffneten Privatkonkursen wurden etwa 80  %  durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ifs Schuldenberatung in die Wege geleitet.  Besonders erfreut zeigt sich Kopf über die Tatsache, dass nahezu alle Konkursanträge, die von der ifs Schuldenberatung kommen, in eine erfolgreiche Entschuldung münden.

Und trotzdem scheuen sich immer noch viele Menschen, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Das erfahren die Schuldenberater dann, wenn ihnen von jahrelangen, meist erfolglosen Bemühungen, die „Schulden in den Griff“ zu bekommen, berichtet wird.

Peter Kopf appelliert daher an alle Betroffenen, möglichst frühzeitig Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Gerade die sich derzeit fast täglich verschärfende Finanzkrise mit immer neuen Meldungen über Kurzarbeit, Kündigungen und steigende Zahlungsprobleme sollte für einen kritischen Finanzcheck genützt werden. „Wer die Frage, ob er auch mit 80 % oder weniger seines Einkommens leben kann, mit einem Ja beantwortet, ist auf der sichereren Seite“, meint Peter Kopf. Die anderen sollten „über die Bücher“ gehen. Ganz gleichgültig, ob jemand einen Arbeitsplatz hat oder nicht, ein Finanzcheck lohnt sich. Und ein guter Umgang mit Schulden meint nicht nur einen Privatkonkurs.

Nach wie vor sind es vor allem Männer, die die ifs Schuldenberatung aufsuchen. Eine Ausnahme gibt es bei den Jüngeren. Dort ist das Geschlechterverhältnis beinahe ausgewogen. „Diese Tatsache und auch der hohe Anteil von jungen Menschen im Beratungsalltag waren Auslöser für den „Vorarlberger Finanzführerschein“, erläutert Kopf vom zweiten Angebot der ifs Schuldenberatung. Gemeinsam mit dem Land Vorarlberg, AMS, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, dem aha  und vier Vorarlberger Banken wird Jugendlichen der richtige Umgang mit Geld vermittelt. Mit steigendem Erfolg werden junge Menschen fit fürs Geld gemacht. So konnte im letzen Jahr bereits der 2500. Finanzführerschein übergeben werden.

Geographisch gibt es in Vorarlberg  keine weißen Flecken. Aus beinahe allen Gemeinden und Städten kommen die Ratsuchenden. Dass neben den tatsächliche Betroffenen auch mehr als 3700 Kinder mit betroffen sind, zeigt, dass Schulden keine Grenzen haben. Wer sich wegen der Schulden einschränken muss, bei dem spüren das auch seine Angehörigen sehr schnell.  Gegensteuern und Schulden sinnvoll regulieren ist daher auch familienfördernd.

Anmelden kann man sich sehr unkompliziert beim wöchentlichen Sprechtag in allen Beratungsstellen in Bregenz, Feldkirch und Bludenz. Aber auch persönlich, telefonisch oder per E-Mail.

 


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