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Elisabeth Kiesenebner Bauer, Leiterin der ifs Gewaltschutzstelle

ifs Interventionsstelle wird ifs Gewaltschutzstelle

Röthis, den 30. März 2009

ifs Interventionsstelle wird ifs Gewaltschutzstelle

Die Vorarlberger ifs Interventionstelle heißt ab 1. April 2009 ifs Gewaltschutzstelle. Mit der Umbenennung folgt das ifs einer österreichweiten Entwicklung. Am selben Tag ist die ifs Gewaltschutzstelle auch erstmals in ihren neuen Räumlichkeiten in der Johannitergasse 6 in Feldkirch erreichbar.


„Der Begriff Gewaltschutzstelle macht bereits im Namen deutlich, worum es uns geht: Um den Schutz vor Gewalt in der Familie und im sozialen Umfeld “, bringt die Leiterin der nunmehrigen ifs Gewaltschutzstelle Elisabeth Kiesenebner-Bauer den Sinn des neuen Namens auf den Punkt.

Von der Umbenennung erwartet sie sich weniger Missverständnisse und Verwechslungen bei Klientinnen und Klienten, bei Kooperationspartnern und Medien. Kiesenebner-Bauer: „Vor allem glaube ich, dass sich Menschen, die von Gewalt betroffen sind, mehr unter diesem Namen vorstellen können und so schneller zu uns finden.“ Positive Rückmeldungen zur Namensänderung kommen bereits aus den anderen Bundesländern. Fast alle Interventionsstellen in Österreich sind mittlerweile in Gewaltschutzzentren umbenannt worden.


Übersiedlung in neue Räume

Die neue Gewaltschutzstelle ist mit 1. April 2009 auch in neuen Räumlichkeiten erreichbar. In der Johannitergasse 6 in Feldkirch steht Klientinnen, Klienten und Mitarbeiterinnen mehr Platz zur  Verfügung.

Im vergangenen Jahr setzten sich die Mitarbeiterinnen der ifs Interventionsstelle „Handeln gegen Gewalt in der Familie“ für insgesamt 612 Klientinnen und Klienten und ihre Rechte ein. Dank des Gewaltschutzgesetzes wird die ifs Interventionsstelle jedes Mal davon in Kenntnis gesetzt, wenn eine Wegweisung oder ein Betretungsverbot ausgesprochen wird. Eine Mitarbeiterin der ifs Gewaltschutzstelle nimmt so rasch wie möglich Kontakt mit den Opfern auf, um ihnen Hilfe und Unterstützung anzubieten.


Gute Zusammenarbeit mit Polizei und Gericht

2008 führten die acht Mitarbeiterinnen insgesamt 1.860 Telefonate und 1.250 Gespräche mit Klientinnen und Klienten in ganz Vorarlberg. Außerdem gab es im Rahmen der Fallarbeit 1.697 Telefonate mit der Polizei, dem Gericht, mit Behörden und anderen Beratungseinrichtungen. „Die Erfolge, die wir in unserer Arbeit erzielen, ist auch auf die gute Zusammenarbeit zwischen Opferschutzeinrichtung, Exekutive und Gerichten zurückzuführen“, betont Elisabeth Kiesenebner-Bauer.


2008 fanden 88 Informations- und Vernetzungsgespräche mit Systempartnern statt. Wie jedes Jahr war das Team im vergangenen Jahr auch in die Schulungen der Polizei eingebunden. Im Rahmen des Präventionsprojekts S.I.G.N.A.L. hielten die ifs Mitarbeiterinnen mehrere Fortbildungsveranstaltungen ab. S.I.G.N.A.L. hat es sich zum Ziel gemacht, medizinisches Fachpersonal für die gesundheitliche Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt zu sensibilisieren.


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Fact-Box

ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg
Leiterin: Elisabeth Kiesenebner-Bauer
Johannitergasse 6
6800 Feldkirch

T 05522/82440

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