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Mag. Elisabeth Tschann, Leiterin der ifs Assistenz

Haben Menschen mit Behinderungen in Unternehmen einen Platz?

Röthis, den 8. Mai 2009


ifs Assistenz berät in sozialen und persönlichen Fragen

Arbeiten, das Beziehen eines Gehalts und das Teilnehmen am normalen Leben sind für Menschen mit Beeinträchtigungen und  Behinderungen ebenso wichtig wie für andere auch. Umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Vorarlberger Unternehmen diesen Menschen Arbeitsplätze bieten. Damit ist es aber oft nicht getan. Die ifs Assistenz unterstützt dort, wo die Kompetenz des Unternehmens nicht mehr reicht.


Das Erwerbsleben gestaltet sich sowohl für Menschen mit Behinderungen als auch für Personen mit Beeinträchtigungen nicht immer einfach. "Viele Menschen mit Beeinträchtigungen sind erkrankt oder nach einem Unfall nicht mehr so leistungsfähig wie früher", berichtet die Leiterin der ifs Assistenz Mag. Elisabeth Tschann. "In so einem Fall muss der Betroffene erst einmal lernen, dass sich sein Umfeld verändert hat, dass er nicht mehr das Gleiche leisten oder gar seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann."


Menschen mit Behinderungen wiederum haben einen anderen Hintergrund als offensichtlich gesunde Menschen. "Viele brauchen Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags. Zum Beispiel kann es wichtig sein, den Lohnzettel zu erklären und zu besprechen oder bei der Beantragung der Wohnbeihilfe zu unterstützen", nennt Tschann einige praktische Beispiele.


Im Grunde genommen berät und unterstützt die ifs Assistenz Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in allen sozialen und persönlichen Angelegenheiten. Der Schwerpunkt liegt darin, die Ressourcen der betroffenen Menschen zu erkennen und zu stärken, damit eine eigenständige Lebensführung möglich ist. Gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten erarbeiten die MitarbeiterInnen und Mitarbeiter der ifs Assistenz persönliche Ziele und Perspektiven. Sie ermutigen, an die Zukunft zu denken, eigene Entscheidungen zu treffen und aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.


"Auf den Punkt gebracht, gewährleistet unsere Arbeit das Fundament für eine berufliche Integration. Wir helfen, dass Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen gut arbeiten können", ist Elisabeth Tschann überzeugt. Für die Leiterin der ifs Assistenz sind dies keine leeren Worte, sondern gelebte Alltagspraxis. Rund 2.400 Menschen mit Beeinträchtigungen werden in Vorarlberg pro Jahr vom ifs auf ihrem Weg begleitet und unterstützt.


Europaweit anerkannt ist die Arbeit des ifs Spagat, eines Teilbereichs der ifs Assistenz. Das österreichweit einzigartige Projekt verfolgt seit Jahren erfolgreich das Ziel der beruflichen Integration von Jugendlichen mit erheblichen Behinderungen, die auf den ersten Blick keinerlei Chancen auf einen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft haben. Mit großem Erfolg. Mittlerweile gibt es bereits vorarlbergweit 130 Arbeitsplätze für Menschen mit erheblichen Behinderungen.


Doch nicht nur Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen profitieren von ihrem Arbeitsplatz, sondern auch die Betriebe selbst. „Immer wieder berichten uns Führungskräfte  sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass sich das soziale Klima in der Firma verbessert und dass sie einiges von Menschen mit Behinderungen lernen können“, erzählt Tschann.


Die Leiterin der ifs Assistenz ermutigt Unternehmer oder MitarbeiterInnen und Mitarbeiter aber auch, sich bei Problemen, die sich aus der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen ergeben, an die ifs Assistenz zu wenden. Erreichbar ist die ifs Assistenz in allen Beratungsstellen des Institut für Sozialdienste oder per E-Mail..


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. zu Pressemeldungen 2009.


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ifs Assistenz
begleitet und unterstützt Menschen mit Behinderungen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben.

Tel. 05523 52176

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