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ifs Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer (Foto ifs)

Das ifs bietet ein dichtes soziales Netz – auch in Krisenzeiten

Röthis, den 22. Juni 2009

Das Institut für Sozialdienste (ifs) bietet den Menschen in Vorarlberg vielfältige Hilfestellungen und ist ein wesentlicher Teil des dichten sozialen Netzes im Land. Künftig will und muss sich das ifs auf die Herausforderungen konzentrieren, die sich durch wachsende soziale Problemlagen ergeben, erklärt Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer: „Wir übernehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen Verantwortung.“ Die sozialen Probleme befinden sich im Wandel, daher darf laut Allgäuer auch das ifs nicht stehen bleiben. „Wir sind so etwas wie der Seismograph unserer Gesellschaft und müssen daher auf Veränderungen und Entwicklungen vorbereitet sein.“   

Jährlich nehmen über 30.000 Personen die vielfältigen sozialen Dienstleistungen in einer der dezentral stationierten Einrichtungen des ifs in Anspruch. Dies entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Feldkirch. Für die Vorarlberger Gesellschaft ist das ifs somit von großem Nutzen, betont Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer: „Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Brainpool bestätigt das: knapp zwei Drittel sind der Meinung, dass man sich bei Sorgen und Fragen vertrauensvoll an das ifs wenden könne.“ Erfreut zeigt sich Allgäuer auch darüber, dass die Arbeit des ifs in den letzten Jahren von der Bevölkerung immer besser beurteilt wurde: „Über 70 Prozent beantworten heute die Frage ‚Hat das ifs das Ohr am Volk?’ mit ‚Ja‘“.


„Auch wenn es vielleicht manche noch nicht spüren, so befinden wir uns doch in einer weltweiten Wirtschaftskrise, deren soziale Folgen erst richtig spürbar werden“, so Allgäuer. „Die existentiellen und psycho-sozialen Folgen vom Verlust von Arbeit, von Chancen- und Perspektivenlosigkeit sind gravierend. Die 350 ifs MitarbeiterInnen, allesamt hochqualifizierte Fachkräfte, sind stetig bemüht, die Beratungssituationen sowohl qualitativ zu verbessern als auch effizienter zu gestalten. Dadurch versucht das Institut für Sozialdienste, die wachsende Anzahl der Personen, die aufgrund unterschiedlichster Probleme Hilfe brauchen werden, bestmöglich zu bewältigen. Gerade in Krisenzeiten ist das ifs für Menschen, die Hilfe suchen und brauchen, ein verlässlicher Ansprechpartner.“

Jugendproblematik nimmt zu

Das ifs wird heute verstärkt als Partner der Kindergärten und Schulen verstanden. Die Aufgaben und Ziele bestehen laut Allgäuer in der Stärkung der PädagogInnen in ihrer Arbeit, in der Reaktivierung der elterlichen Ressourcen, der Vernetzung mit kommunalen Einrichtungen, der sozialpädagogischen Arbeit in Krisen und Konfliktsituationen. Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten im Kindergarten oder in der Schule hätten diese auch zu Hause und in ihrem sozialen Umfeld. Deswegen müssten die Lösungsansätze auch vernetzt erfolgen.


Maßgeschneiderte Betreuung für ältere Mitmenschen

Die Bevölkerung wird zunehmend älter. Dadurch ergeben sich auch für das ifs neue Schwerpunkte, wie Allgäuer erklärt: „Durch die stetig wachsende Gruppe der älteren Mitmenschen, die wir auch in der Beratung registrieren, entstehen neue Themen und Beratungssituationen. Hier geht es um das Gestalten dieser neuen Lebensphase, um eine bessere Einbindung in die Gesellschaft, um ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Aktivität und Rückzug, um Veränderungen in den familiären Beziehungen, um neue Konflikte und Probleme mit sich selbst, in der Partnerschaft, mit dem Umfeld.“

Eine weitere Herausforderung sieht ifs Geschäftsführer Allgäuer in der Sicherung des Wohn- und Mietbestandes. „Unsere Aufgabe wird künftig verstärkt darin bestehen, bedürftige Menschen bei der Sicherung des Wohn- bzw. Mietverhältnisses zu unterstützen und einem drohenden Wohnungsverlust vorzubeugen.“

„Je vielschichtiger, je komplexer sich eine Problemsituation darstellt, umso mehr ist es erforderlich, abgestimmte, komplexe Lösungswege anzubieten“, so Allgäuer. Das ifs mit seiner Vielfalt an psychosozialen Dienstleistungen sei dafür ein kompetenter Partner – und in Zeiten der Krise notwendiger denn je.

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Fact-Box

ifs Institut für Sozialdienste Vorarlberg
GF Dr. Stefan Allgäuer
Interpark Focus 1
A 6832 Röthis


ifs Jahresbericht 2008.



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