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Dr. Stefan Allgäuer, ifs Geschäftsführer

ifs Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer begrüßt beschlossenes Familienpaket

Röthis, den 10. Juli 2009


ifs Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer begrüßt das beschlossene Familienpaket – weitere Verbesserungen jedoch notwendig

Das im Nationalrat kürzlich beschlossene Familienpaket bringt einige Änderungen im Eherecht, für Patchwork-Familien, bei Adoptionen und im Unterhaltsrecht. ifs Geschäftsführer Stefan Allgäuer betont, dass es vor allem für erwachsene Familienmitglieder einige Verbesserungen gibt. Das Wohl der Kinder bei Trennungen oder Scheidungen wurde bei der Gesetzesänderung wenig berücksichtigt.


Das am Mittwoch im Nationalrat beschlossene Familienpaket bringt vor allem für Patchwork-Familien mit Stiefeltern einige Verbesserungen. Zu begrüßen ist auch, dass Partner künftig vor der Eheschließung Regelungen über die Wohnung und die Aufteilung des Gebrauchsvermögens vereinbaren können. Die Autonomie der Ehepartner wird so vom Gesetzgeber anerkannt und gefördert. Deshalb war es auch sinnvoll, die ursprünglich vorgesehene verpflichtende Rechtsberatung wieder zu streichen.

Immer noch zu wenig Augenmerk wird auf das Wohl der Kinder bei Trennungen oder Scheidungen gelegt. „In diesem Gesetz kümmert sich der Gesetzgeber wieder hauptsächlich um die Situation für die Erwachsenen, nicht jedoch um die Scheidungsfolgen für die Kinder“, so ifs Geschäftsführer Allgäuer. Kinder sind bei einer Trennung der Eltern enormem Stress ausgesetzt. Beratung ist dementsprechend nicht nur in rechtlichen Belangen wichtig. Den Folgen einer Scheidung für die Erziehung und Entwicklung der Kinder sollte ebenso Beachtung geschenkt werden. 

Oftmals wird vom Recht der Kinder auf beide Eltern gesprochen. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern lässt sich jedoch nicht auf Rechte alleine reduzieren. Kinder brauchen Geborgenheit, Gesprächsbereitschaft und das Interesse der Eltern. Wenn von gemeinsamer Obsorge gesprochen wird, ist damit nicht nur die Aufteilung von Elternrechten gemeint. Mutter und Vater verantworten die künftige Erziehung gemeinsam und halten die Kinder aus dem Konflikt heraus. Das ifs bietet Unterstützung in der schwierigen Zeit der Trennung. Mit diesem Beratungsangebot möchte das ifs Eltern dabei helfen, trotz Scheidungskrise die Kinder im Mittelpunkt der gemeinsamen Verantwortung zu sehen.

„Diese Gesetzesänderung wäre eine gute Gelegenheit gewesen, endlich den lange geplanten und in einem Modellversuch erprobten Kinderbeistand einzuführen“, betont Stefan Allgäuer. Eine Begleitung bei nicht einvernehmlichen Trennungen soll dabei speziell auf die Sichtweise der betroffenen Kinder Rücksicht nehmen. Das Wohl des Kindes steht dabei im Mittelpunkt des Interesses.

 


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