
Röthis, den 1. Januar 2010
Die meisten Neujahrsvorsätze betreffen die Gesundheit
Soziales Netz ein wichtiger Faktor
Was sich die Österreicherinnen und Österreicher für das Jahr 2010 vornehmen, brachte eine Umfrage des Fonds Gesundes Österreich zutage, die marketagent Anfang Dezember online bei 502 Personen durchgeführt hat. Fast die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher (46 Prozent) leben der Umfrage zufolge zu Weihnachten „alles in allem eher ungesund“. Im neuen Jahr soll das anders werden – wenn es nach den Neujahrsvorsätzen geht.
Jüngere fassen vermehrt Neujahrsvorsätze
Ein Drittel (32 Prozent) der Landsleute hat sich gute Vorsätze für das Jahr 2010 überlegt, zwei Drittel haben das (noch) nicht gemacht. Es zeigen sich starke Unterschiede aufgrund des Alters: mit 57 Prozent liegt die Zahl derjenigen, die sich gute Vorsätze für das Jahr 2010 überlegt haben, bei den 14-19 Jährigen mehr als doppelt so hoch als bei den 50-59-Jährigen (27 Prozent). Das hängt wohl damit zusammen, dass jene mit mehr Lebenserfahrung schon abgeklärter sind und öfters mit der Umsetzung der guten Vorsätze ihre liebe Not hatten.
Die meisten Neujahrsvorsätze betreffen die Gesundheit
Was sich jene vornehmen, die schon gute Vorsätze für das Jahr 2010 gefasst haben, wollte der Fonds Gesundes Österreich genauer wissen. Das Ergebnis: 58 Prozent wollen etwas für die Gesundheit tun. Am Häufigsten genannt wird das Bestreben nach einer Gewichtsabnahme (22 Prozent), gefolgt vom Rauchstopp (16 Prozent) und mehr Bewegung (12 Prozent). Auch die psychosoziale Gesundheit steht hoch im Kurs: 11 Prozent wollen mehr auf soziale Beziehungen, den Freundes- und Bekanntenkreis und die Liebe achten. „Die Umfrage belegt, welch hohen Stellenwert Gesundheit für die Österreicherinnen und Österreicher hat“ betont Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des Fonds Gesundes Österreich, und weiter: „Besonders freut mich, dass Beziehungspflege so oft genannt wird, da ein intaktes soziales Netz ein wichtiger Schutzfaktor für die Gesundheit ist.“
Unter den Neujahrsvorsätzen, die nichts mit Gesundheit zu tun haben, steht an erster Stelle – wohl auch unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise – mit 9 Prozent das Streben nach einem Schuldenabbau. 7 Prozent wollen nächstes Jahr bewusster leben, 6 Prozent wollen an ihren Fehlern arbeiten, gleich viele nehmen sich vor, 2010 die Schule/das Studium erfolgreich zu beenden.
Optimismus, was die Umsetzung der guten Vorsätze anbelangt
Unter den Österreicherinnen und Österreichern, die schon gute Vorsätze gefasst haben, herrscht Optimismus, dass sie diese auch verwirklichen und längere Zeit durchhalten werden. 80 Prozent betonen „ganz“ bzw. „eher sicher“, den guten Vorsätzen treu zu bleiben. Auch hier schlägt sich die Lebenserfahrung nieder, Jüngere sind deutlich optimistischer: der Anteil der Skeptiker („eher“ bzw. „ganz unsicher“) ist unter den 40-59 Jährigen mit 30 Prozent mehr als doppelt so hoch wie unter den 14-39 Jährigen (14 Prozent).
„Der Fonds Gesundes Österreich unterstützt die Menschen mit Webangeboten dabei, ihre guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen. Auf dem Gesundheitsportal www.gesundesleben.at und der Community-Homepage www.bummbumm.at finden Interessierte viele nützliche Gesundheitstipps“ so Mag. Hörhan.
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