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ifs Spagat

ifs Spagat

Spagat ist ein Modell zur beruflichen Integration von Menschen mit erheblichen Behinderungen. Spagat unterstützt, begleitet und vermittelt in den ersten Arbeitsmarkt. Ein wesentlicher Baustein ist die persönliche Zukunftsplanung. Durch die intensive Zusammenarbeit von für den Betroffenen wichtigen Personen (dem so genannten Unterstützungskreis aus Lehrern, Eltern, Familie, Freunden, etc.) entstehen unterschiedliche Ideen und Sichtweisen für den Integrationsprozess.

Zielgruppen:
Menschen mit schweren Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf, die den Wunsch haben auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten.

Voraussetzungen:

  • Motivation zur Arbeit
  • Mut zu Neuem
  • Bereitschaft des sozialen Umfelds zur engagierten Mitarbeit


Kernleistungen:

Die Spagat-MitarbeiterInnen begleiten und unterstützen

  • den Betroffenen intensiv und direkt auf seinem Weg zur Erreichung einer größtmöglichen Selbständigkeit
  • die Eltern während des Eingliederungsprozesses
  • die Arbeitgeber und MentorInnen bei ihrer neuen Herausforderung


MentorInnen:
Für jeden Spagat-Teilnehmer wird eine innerbetriebliche Ansprechperson gesucht. Diese Mentorin oder der Mentor stehen dem Spagat-Teilnehmer im Arbeitsalltag zur Seite und helfen bei auftretenden Problemen. Oft braucht es anfänglich mehr Unterstützung. Mit zunehmender Routine und Sicherheit reduzieren bzw. verändern sich die Aufgaben der MentorInnen.

ifs Spagat - Diplomarbeit von Julia Haslberger

ifs Spagat-Diplomarbeit mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Julia Haslberger bekommt für ihre Diplomarbeit zum Thema "Persönliche Zukunftsplanung im Übergang von der Schule ins Berufsleben" den Arbeiterkammer Oberösterreich- Wissenschaftspreis 2010 verliehen. Der Hauptteil dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem ifs Spagat.

Hier eine Kurzbeschreibung der Ergebnisse der Diplomarbeit:

Die Literaturrecherche für den theoretischen Teil dieser Diplomarbeit hat ergeben, dass für eine berufliche Integration junger Männer und Frauen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf  (SPF) verschiedene Faktoren, die die Person selbst und ihre soziale und materielle Umwelt betreffen, entscheidend sind. Um die genannte Forschungslücke, der subjektiven Sichtweise der jungen Männer und Frauen mit SPF selbst, zu schließen, wurden acht problemzentrierte Interviews mit jungen Männern und Frauen mit SPF geführt und nach der Forschungsmethode der Qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.

Dabei konnte aufgezeigt werden, dass ein Unterstützungskreis innerhalb des Konzepts der Persönlichen Zukunftsplanung einen signifikanten Beitrag dahingehend leisten kann, dass die Überwindung von Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und somit eine gleichberechtigte Teilhabe dieser, voran getragen werden kann. Innerhalb eines Unterstützungskreises leisteten unterschiedliche Mitglieder verschiedene Aufgaben und Formen der Unterstützung, wodurch die Zukunft gemeinsam bewältigt werden kann.

Die Mutter, die Großmutter und der/die IntegrationsfachberaterIn bzw. LeiterIn des Unterstützungskreises spielen darin eine große Rolle. Es erweist sich als zentral, dass die unterstützenden Mitglieder dem jungen Menschen mit SPF zuhören und ihn ausreden lassen. Mit einer wertschätzenden, respektvollen Haltung, können die Personen den Mut aufbringen, ihre Meinung zu äußern und so selbst zu bestimmen.

Es sind deshalb für all jene Mitglieder von großer Bedeutung, die dem jungen Menschen mit Respekt und Wertschätzung gegenüber treten, da ihnen Sicherheit und Vertrauen sowie Akzeptanz ihrer Person und ihres Vorhabens vermittelt wird.

Mehr .... Hier können Sie die gesamte Diplomarbeit über den ifs Spagat lesen.

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Kontakt und Informationen:

ifs Spagat
Leiterin: 
Karin Stefanzl
Kirchgasse 4b
6850 Dornbirn

Tel.: (0)5 1755 530
Fax: (0)5 1755 9530
» E-Mail.

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10 Jahre Spagat - Bericht im Wann&Wo.