"Das Ärgerlichste am Ärger ist,
dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen! (Kurt Tucholsky)
Das haben wir alle schon erlebt: Ein kleiner Anlass lässt Blutdruck und
Herzschlag steigen, führt zu aggressiven Reaktionen und verbalen Attacken
und macht uns nicht selten für einige Zeit handlungs- und denkunfähig. Ärger
nimmt uns unsere Gelassenheit, kostet Zeit und Energie, fesselt uns an ein
Thema und verstellt unseren Blick auf wichtigere Dinge. Ärger stiehlt uns
Lebensfreude!
Aus Ärger kann man lernen. Hinterfragen Sie ihre Ärgernisse:
- Was ist passiert?
-
Aus welchen Gründen? Wofür war ich verantwortlich? (z.B. Unordnung,
schlechte Zeiteinteilung, unzureichende Vorbereitung, fahrlässige Zusagen,
etc.)
- Welcher Schaden ist entstanden? War es die
Sache wert, so wichtig genommen zu werden?
- Habe
ich angemessen kommuniziert?
- Wie lässt sich der
Schaden begrenzen?
- Was kann ich / können wir tun,
damit das gleiche Ärgernis nicht nochmal vorkommt?
Mit einer selbstkritischen Analyse werden Sie nicht jedem Ärger aus dem
Weg gehen können, aber wenigstens den hausgemachten mit der Zeit vermeiden.
Viel Erfolg!
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