#62 
  Gewaltfreie Kommunikation  

Miteinander reden, verhandeln, unsere Arbeit tun in einer Weise, die authentisch und wertschätzend ist, gelingt uns in unserem Alltag nicht immer.

Marshal Rosenberg hat die Technik der gewaltfreien Kommunikation entwickelt, die hilft, eine Brücke zu bauen von mir zum anderen. Die eigenen und die Bedürfnisse der anderen wahrzunehmen, ist eine wesentliche Grundlage dafür.

Uns auseinanderzusetzen, zu erörtern, zu streiten, etwas gut oder weniger gut zu finden, miteinander zu reden, haben wir zuerst in der Familie, im Kindergarten, unserem Umfeld, in der Schule gelernt. Nicht nur die Worte sind es, die eine Aussage ausmachen, sondern auch unsere Gefühle, unsere Erfahrungen, die in ihnen enthalten sind. Unsere Werthaltungen sind in jedem Gespräch - im verbalen und im nonverbalen - enthalten.

Der Nutzen und die Hilfe von solch einer Technik ist es, Raum zu schaffen, der die Lebenssituationen entspannt und durch Änderungen in der Kommunikation neue Erkenntnisse durch Erleben schafft.

Die gewaltfreie Kommunikation basiert auf vier Grundlagen:

  • Beobachten: Was ist tatsächlich? Was wird gehört, gesagt?

  • Gefühle: Aussprechen, wie wir uns fühlen, wenn wir etwas beobachten

  • Bedürfnisse: Klar und deutlich ausdrücken, was wir wollen.

  • Bitten, Wünsche: Sagen, was wir vom / von der anderen wollen.

Dieser Tipp kommt von:


 

Christine Greusing-Neyer
Sozialpädagogin
05572/21331-0
greusing-neyer.christine@ifs.at

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