Über den Zusammenhang von
regelmäßiger Bewegung von Kindesbeinen an und einem gesunden Körpergewicht
wird in den Medien viel berichtet. Dass darüber hinaus auch die Basis für
Lernen an sich über die Bewegung führt, darüber möchte ich heute nachdenken.
Bei Kleinkindern ist es noch relativ einfach zu beobachten, wie sie über
ihren Körper die Welt entdecken. Die Koordination wird trainiert,
Hand-Augen-Bewegungen gelernt und schließlich der Raum an sich entdeckt.
Diese Lern-prozesse enden nicht plötzlich. Auch später dienen persönliche
und direkte Erfahrungen dazu, wichtige Fertigkeiten auszubilden, deren
Mangel besonders in der Schule bemerkt wird. In Mathematik zeigen sich
Probleme von zu wenig Körpereinsatz oft darin, dass räumliche Beziehungen
nicht nachvollzogen werden können oder Mengenbegriffe nicht verankert
wurden. Für das Lesen müssen beispielsweise die Augen in ihren
verschiedensten Arbeitsweisen geübt sein und das Schreiben mit der Hand
braucht ein Gefühl dafür, wie ein Stift gehalten wird und mit welcher Kraft
auf das Papier gedrückt wird.
Anhand dieser kurzen Beispiele will ich in aller Kürze eine Anregung für
bewusste Bewegung mitten im Alltag geben (Damit ist nicht zwingend Sport im
herkömmlichen Sinne gemeint.) für Kinder im Besonderen und auch für uns.
Denn wer körperlich regelmäßig in Bewegung ist und auch neue Bewegungen übt,
der bleibt auch geistig beweglich und kann Neues direkter mit Bekanntem
verknüpfen. |
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Dieser Tipp kommt von:
Mag. Marga Moosbrugger
05574 / 46185
moosbrugger.marga@ifs.at
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