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  Konflikte: Salz oder Gift...  
Konflikte können das Salz, der Nährstoff des Lebens sein. Wir sprechen vom "reinigenden Gewitter", wenn es gelingt, für sich selbst einzustehen. Wenn das Belastende und Totgeschwiegene auf den Tisch gebracht wird. Wenn wir lernen, für unsere eigenen Wünsche und Interessen geradezustehen. Entscheidend dabei ist, dass ein grundlegender Respekt vor dem Anderen existiert und jeder dem anderen zuhört.

Es gibt aber auch jene Konflikte, die von Egozentrik und einem Terror von Stimmungen beherrscht werden. Die Tyrannei der Rechthaberei. Hier wird das Leben vergiftet.

Die Frage ist: Wo lohnt es sich, mutig in den Konflikt einzusteigen, und wo sollten wir lernen, "Stopp" zu uns selbst zu sagen? Der Philosoph Gottlieb Friedrich Oetinger wünschte sich die GELASSENHEIT, die Dinge anzunehmen, die er nicht ändern kann, den MUT, die Dinge zu verändern, die er verändern kann, sowie die WEISHEIT, zwischen beiden zu unterscheiden.
Dieser Tipp kommt von:



Dr. phil. Günther Rösel

Psychoanalytiker
05572/721331
roesel.guenther@ifs.at
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