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  Lust und Frust
bei der Arbeit
 
"Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von schönen Tagen.", sagte schon der alte Goethe und hatte nicht unrecht. Alles nützt sich ab. Auch die absolute Lieblingsspeise, 20mal hintereinander gegessen, wird zum Alltagsessen, sofern man sie dann überhaupt noch mag. Im Unterschied, in der Abwechslung liegt das Geheimnis. Manchmal schätzt man das, was man hat, erst dann wenn man es nicht mehr hat. Darum scheint es mir wichtig, darauf zu achten, die Missliebig-keiten des Lebens nicht nur als Unglück und Frust zu sehen, sondern als Gegenpol für die guten, glücklichen Momente des Lebens. Dabei geht es mir nicht um das Schönreden einer wirklichen Dauerbelastung oder schädlichem Stress durch unbefriedigende Arbeitsbedingungen. Diese Probleme wiegen schwer und sind nicht einfach zu lösen. Nein, ich meine die ganz alltäglichen "Problemchen" über die oft schon am Morgen geschimpft wird und mit denen man sich den Tag vergällen kann.

Auch hier gilt: Gäbe es nicht die Nacht, wie könnte ich den Tag schätzen, würde es nicht mal regnen, würde uns der ewige Sonnenschein nicht zu viel?

In diesem Sinne eine gute abwechslungsreiche Woche!
Dieser Tipp kommt von:



Dr. Peter Lissy

Psychologe
05522/75902
lissy.peter@ifs.at
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