Gewaltfrei mit Kindern, aber
auch mit Erwachsenen zu kommunizieren, ist keine einfache Sache. Sie bedarf
eines lebenslangen Übens. Steckt doch in der Regel hinter vielen Aussagen
eine Menge an Gefühlen.
Ansätze für eine gute Kommunikation sind:
Beobachten ohne zu beurteilen: Was habe ich gesehen oder
gehört?
Wenn ich sage: "Du kommst 20 Minuten nachdem wir mit dem Essen angefangen
haben!" drücke ich aus, was ich beobachte. Sage ich: "Du kommst schon wieder
zu spät!" mische ich hinein, was ich davon halte.
Von Herzen sprechen: Wenn wir uns selbst ausdrücken, sollte
es unser Ziel sein, von Herzen zu sprechen, unsere Gefühle und Bedürfnisse
auszudrücken. Dabei sollte ich Worte wie froh, traurig, ängstlich,
betroffen, berührt verwenden.
Mit Mitgefühl aufnehmen: Wenn wir andere hören, dann sollte
es unser Ziel sein, die Gefühle und Bedürfnisse hinter dem Gesagten und dem
Handeln zu hören, unabhängig davon, wie sie sich ausdrücken.
konkrete verhandelbare Bitten statt fordern oder allgemein wünschen:
Ich äußere eine Bitte, in der ich sehr konkret sage, was ich jetzt
gerne möchte. Zum Beispiel: "Kannst du bitte die Spülmaschine gleich
ausräumen?"
Beobachtung: "Der Mülleimer ist voll."
Gefühl: "Ich bin genervt,...."
Bedürfnis: "....weil es mir wichtig ist, dass Abmachungen
eingehalten werden."
Bitte: "Kannst du mir bitte sagen, was dich davon
abgehalten hat, den Kübel hinauszutragen?" |
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Dieser Tipp kommt von:
Dr. Karl Stürz
Pädagoge
05523/52176
stuerz.karl@ifs.at
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