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Gemeinsam gegen Gewalt, gemeinsam für mehr Schutz

Gewaltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Politik und Unternehmen zusammenwirken sollten: Das ist der Hintergrund einer Initiative des Landes Vorarlberg und SPAR Vorarlberg, die in den kommenden Wochen Gewaltschutz landesweit zum Thema macht und Betroffenen ein niederschwelliges Informationsangebot bietet. In allen Vorarlberger SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten werden Info-Folder mit Kontaktdaten von Gewaltschutzeinrichtungen aufgelegt, auf Tausenden Kassabons wird die Nummer der Gewaltschutzstelle aufgedruckt und mit Plakaten auf das Thema aufmerksam gemacht.

Vorarlberger Landesregierung und SPAR Vorarlberg starten landesweite Gewaltschutz-Initiative

"Gewalt ist keine Privatsache, sondern sie geht alle an. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Betroffenen den Weg heraus zu ermöglichen", betonte Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker. "Mein besonderer Dank gilt SPAR Vorarlberg für die Zusammenarbeit." SPAR Vorarlberg Geschäftsführerin Mag. Carina Pollhammer ergänzt: "SPAR unterstützt gerne bei diesem wichtigen Thema und hilft gerne mit, die Vorarlberger Bevölkerung zu sensibilisieren. Wir verteilen niederschwellig Infomaterial, damit Betroffene schnell, unauffällig und einfach erfahren, wo sie Hilfe erhalten."

Informationsoffensive gegen Gewalt an Frauen

Das Land Vorarlberg setzt gemeinsam mit SPAR Vorarlberg ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und startet eine Gewaltschutzkampagne, die in den nächsten Wochen in den SPAR-Märkten zu sehen sein wird. Konkret bedeutet dies, dass in allen SPAR-Märkten Plakate und Info-Folder auf das Thema der vorwiegend häuslichen Gewalt und auf Auswege aus dieser aufmerksam gemacht wird.

Per Aufdruck auf dem Kassabon wird zudem die ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg als zentrale Anlaufstelle für Opfer noch bekannter gemacht. "Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt. Wichtig ist, dass Betroffene wissen, wo sie Hilfe und Unterstützung erhalten", weiß Ulrike Furtenbach, Leiterin der ifs Gewaltschutzstelle zu berichten. "Deshalb ist diese Informationskampagne von großer Bedeutung." Tanja Kopf, Leiterin Funktionsbereich Frauen und Gleichstellung, fügt hinzu: "Wir hoffen, dass damit vielen Betroffenen die Scheu genommen wird, sich Rat und Hilfe zu suchen. Wir haben in Vorarlberg eine Fülle von Hilfs- und Beratungsangeboten."

Betroffene finden auf den Info-Materialien entweder Informationen oder einen direkten telefonischen Kontakt zu den Hilfseinrichtungen im Land Vorarlberg. "An den Kassen von über 100 SPAR-Märkten in Vorarlberg wird diese Zusatzinformation mit dem Kassenzettel ausgegeben. Als größter privater Arbeitgeber und Nahversorger sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, diese Aktion mitzutragen", stellt SPAR-Geschäftsführerin Carina Pollhammer klar.