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Häusliche Gewalt erleben und verändern

Alljährlich unterstützt das ifs die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Diese startet am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und endet am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Im Rahmen dieser Aktion veranstalteten die ifs FrauennotWohnung und die ifs Gewaltschutzstelle in Zusammenarbeit mit dem Improvisationstheater Paroli das interaktive Theaterstück "Häusliche Gewalt erleben und verändern".

Eine beklemmende Erfahrung

Zahlreiche Interessierte fanden sich am Dienstag, 26. November, im Theater am Saumarkt in Feldkirch ein. In ihrem interaktiven Theaterstück "Häusliche Gewalt erleben und verändern" ermöglichte das Improvisationstheater Paroli den Besuchern mithilfe der Methode des "Forumtheaters", aktiv in eine häusliche Gewaltsituation einzusteigen.

Als beklemmend, teils verstörend, aber auch als wichtige Erfahrung, um Opfer von Gewalt besser verstehen zu können, beschrieben die Teilnehmer aus dem Publikum ihr Mitwirken im Theaterstück. Als Protagonisten einer Szene mit häuslicher Gewalt konnten sie erleben, wie sich die Beteiligten fühlen und welche Interventionen hilfreich sein könnten. Im Anschluss daran diskutierten die Besucher die einzelnen Handlungen.

Engagiert gegen Gewalt vorgehen

"Obwohl wir in unserer täglichen Arbeit stets mit dem Thema häusliche Gewalt konfrontiert sind, war es auch für uns als Fachpersonen eine ganz neue Erfahrung, direkt in eine Gewaltszene einzusteigen", erklärte Ulrike Furtenbach, Leiterin der ifs Gewaltschutzstelle. "Gewalt zu erleben ist für unsere Klientinnen ein Bestandteil ihres Alltags. Unser Ziel ist es, für das Thema Gewalt zu sensibilisieren und betroffene Frauen zu unterstützen, aus dem Gewaltkreislauf auszubrechen", ergänzte Anja Natter, Leiterin der ifs Frauennotwohnung. Und auch Landesrätin Katharina Wiesflecker betonte die Wichtigkeit der Sensibilisierung: "Trotz Verbesserungen in den letzten Jahrzehnten ist Gewalt an Frauen und Kindern noch immer tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Deshalb müssen wir weiterhin das Thema offen und schonungslos ansprechen. Es gilt, engagiert und mutig gegen Gewalt vorzugehen."

Finanziell unterstützt wird die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen durch die "Plattform gegen Gewalt in der Familie".