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Jedes Opfer von häuslicher Gewalt ist eines zu viel!

Die COVID-19-Pandemie sowie die damit einhergehenden Maßnahmen und Folgen stellen sowohl Partnerschaften als auch Familien vor große Herausforderungen. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, finanzielle Probleme, Angst vor einer Erkrankung, Ausgangsbeschränkungen, Wegfall von regulierenden sozialen Kontakten und inadäquate Konfliktbewältigungsstrategien sind Risikofaktoren für häusliche Gewalt.

Doch COVID-19 hat keine neuen Ursachen für häusliche Gewalt hervorgerufen, sondern verstärkt bereits vorhandene und bekannte Mechanismen und Auslöser von Gewalt. Zumeist sind es verschiedene Faktoren, die einander gegenseitig beeinflussen und zu psychischen und physischen Grenzüberschreitungen beziehungsweise Gewaltübergriffen führen können.

Kein pandemiebedingtes Geschehen

Häusliche Gewalt betrifft – auch ohne Pandemie – jährlich viele Frauen, Männer und Kinder. Wir sind als Gesellschaft aufgefordert, dieses Thema zu enttabuisieren, aufmerksam zu bleiben und im Sinne der Betroffenen zu handeln. Opfer von häuslicher Gewalt brauchen Hilfe und sie brauchen nachhaltigen Schutz. Wie wichtig das ist, zeigen die jüngsten Entwicklungen in Österreich. Denn jedes Opfer ist eines zu viel!
Im vergangenen Jahr unterstützten die Mitarbeiterinnen der ifs Gewaltschutzstelle 795 Personen, die von Gewalt in der Familie oder dem nächsten Umfeld betroffen waren.