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  • Wer schlägt, der geht - Tätigkeitsbericht Gewaltschutzstelle

Wer schlägt, der geht.

Als gesetzlich anerkannte Opferschutzeinrichtung setzt sich die ifs Gewaltschutzstelle tagtäglich für den Schutz und die Sicherheit für Opfer von häuslicher Gewalt ein. Im Jahr 2018 unterstützten die Mitarbeiterinnen der ifs Gewaltschutzstelle insgesamt 616 Klientinnen und Klienten, führten 581 persönliche und 1.551 telefonische Beratungen durch.

Gemeinsam gegen Gewalt

Hilfe und Unterstützung für Opfer von häuslicher Gewalt sind wichtige Maßnahmen, um Gewalt zu beenden und weitere Übergriffe und Gewalttaten zu verhindern. Doch die Verantwortung für die Beendigung von Gewalt liegt nicht bei den Opfern, sondern ausschließlich bei den Gewaltausübenden. Wegweisungen, einstweilige Verfügungen und strafrechtliche Sanktionen sind bewährte täterbezogene Interventionen. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die opferschutzorientierte Täterarbeit. Diese zielt darauf ab, dass TäterInnen Verantwortung für ihre Taten übernehmen und in der Folge ihr gewalttätiges Verhalten in der Partnerschaft beenden.

Der beste Opferschutz ist die verhinderte Straftat.

Gerade bei Partnerschaftsgewalt bedarf es aufgrund der besonderen Gewaltdynamik einer engmaschigen Kooperation und Vernetzung der ifs Gewaltschutzstelle mit den Täterarbeitseinrichtungen, der ifs Gewaltberatung und Neustart Vorarlberg. Deshalb hat die ifs Gewaltschutzstelle mit diesen Institutionen Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Gemeinsam wird das Ziel der gemeinsamen Gefährlichkeitseinschätzung, der Sicherheitsplanung sowie der Abstimmung deeskalierender Maßnahmen verfolgt. 

Das nachhaltige Verhindern von Gewalt kann nur gemeinsam und durch die gelungene Zusammenarbeit aller involvierter Institutionen – Exekutive, Gerichte, Kinder- und Jugendhilfe, ifs FrauennotWohnung, ifs Kinderschutz, ifs Gewaltberatung, ifs Regionale Sozialberatung, Neustart Vorarlberg, Referat für Frauen und Gleichstellung, Caritas Suchtfachstelle – erreicht werden.

Für ein Leben ohne Gewalt

Die Mitarbeiterinnen der ifs Gewaltschutzstelle verfolgen stets das Ziel, gemeinsam mit den Betroffenen Perspektiven für ein Leben ohne Gewalt zu erarbeiten. Sie bieten Beratung und Unterstützung in Bedrohungssituationen sowie psychosoziale und juristische Prozessbegleitung. Oberste Priorität hat stets der Schutz der Klientinnen und Klienten.

Tätigkeitsbericht 2018