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Schauen wir nicht mehr weg!

Häusliche Gewalt findet zumeist hinter verschlossenen Türen statt. Doch Gewalt ist keine Privatsache. Es ist wichtig, dass das soziale Umfeld bei Anzeichen für Gewalt in der Familie genau hinschaut und handelt. Hier setzt das Gewaltpräventionsprojekt "StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt" an, das in Vorarlberg von der ifs Gewaltschutzstelle umgesetzt wird.

ifs und Stadt Bregenz realisieren "StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt"

"StoP verfolgt das Ziel, gegen Gewalt einzutreten", erklärt Nikola Furtenbach, die bereits bei der Umsetzung des Projektes in Wien Margareten mitwirkte und dieses nun in Vorarlberg koordiniert. StoP soll dazu beitragen, dass sich Betroffene von Gewalt nicht mehr aus Angst und Scham verstecken müssen. Nachbarinnen und Nachbarn sollen gestärkt und ermutigt werden, achtsamer miteinander umzugehen, besser hinzuschauen und zu wissen was sie bei Verdacht auf Gewalt tun können. "Es ist wichtig hinzuschauen anstatt wegzuschauen. Deshalb ermutigen wir Menschen, die Gewalt in ihrem Umfeld wahrnehmen, aktiv zu werden", erläutert die Projektkoordinatorin.

Einstimmig gegen Gewalt

"Wir freuen uns, dass StoP in Bregenz umgesetzt wird und damit die Stadt Bregenz den Projektauftakt in Vorarlberg macht", berichtet die Bregenzer Vizebürgermeisterin Sandra Schoch. "Der einstimmige Beschluss des Stadtrates verdeutlicht, wie wichtig es uns ist, das Thema Partnergewalt in Familien anzusprechen. Häusliche Gewalt ist kein Randphänomen, sondern kommt viel zu häufig vor. Die Bekämpfung von Gewalt an Frauen und Kindern und die opferschutzorientierte Täterarbeit sind mir persönlich und als Frauen- und Gleichstellungsstadträtin ein wichtiges Anliegen. Auf der kommunalen Ebene sind wir direkt in Kontakt mit den Menschen. Eine gestärkte Nachbarschaft in den Stadtteilen ist eine wichtige Präventivarbeit und rettet vielleicht auch Leben."

Jeder kann einen Beitrag leisten

"In einer österreichweit einzigartigen Kooperation werden wir StoP in Bregenz etablieren", freut sich Nikola Furtenbach. Einzigartig deshalb, da neben den Opferschutzeinrichtungen ifs Gewaltschutzstelle, FrauennotWohnung, Kinderschutz und Frauenberatungsstelle bei sexueller Gewalt auch die ifs Gewaltberatung, die mit Tätern und Täterinnen arbeitet, an der Umsetzung beteiligt ist. StoP soll möglichst viele Menschen zum Mitwirken bewegen. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten, denn häusliche Gewalt und Partnergewalt kommen in allen sozialen Schichten, in allen Communities und Religionen vor. "Je mehr Menschen wir erreichen, desto näher kommen wir unserem Ziel, Gewalt nachhaltig zu verhindern", ist sich Furtenbach sicher.


Fact-Box

StoP wird koordiniert von der ifs Gewaltschutzstelle
 
Ansprechperson:
Mag.a Nikola Furtenbach
Johannitergasse 6
6800 Feldkirch
Telefon: 05-1755-535
www.stop-partnergewalt.at
E-Mail


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