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25. Februar 2016Wohnhaus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Hohenweiler eröffnet

Gestern Abend, 24. Februar 2016, bezogen 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge das ehemalige Gästehaus Bader in Hohenweiler. Die Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Jugendlichen übernimmt das Institut für Sozialdienste. Ein Team rund um Leiter Christian Hofer unterstützt die jungen Menschen darin, in den Alltag zurückzufinden und Perspektiven für eine eigenständige Zukunft zu entwickeln.

Geregelte Alltagsstruktur

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge haben oft Furchtbares erlebt, waren monatelang auf der Flucht und befinden sich nun alleine in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht sprechen. Es ist wichtig, diesen jungen Menschen Geborgenheit und Sicherheit zu bieten. Denn damit wird eine Basis für eine geregelte Alltagsstruktur und eine stabile Zukunft geschaffen. Das Team aus acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit psychosozialer Ausbildung wird den jungen Burschen im Alter von 14 und 15 Jahren unterstützend zur Seite stehen und sie begleiten.

Starthilfe in eine eigenständige Zukunft

Im Haus Hohenweiler erhalten die Jugendlichen die notwendige Versorgung, sozialpädagogische Betreuung sowie Unterstützung. Es gilt, die jungen Burschen zu einer eigenständigen und selbstbestimmten Lebensführung in der neuen Umgebung zu befähigen und Starthilfe in eine eigenständige Zukunft zu bieten. Neben dem Spracherwerb spielen Bildung und berufliche Perspektiven sowie gesellschaftliche, soziale und kulturelle Teilhabe eine große Rolle.

Intensives Sprachtraining

Eine große Herausforderung stellt zu Beginn noch die Sprachbarriere dar. Intensives Sprachtraining gehört daher von Anfang an zur Tagesstruktur der Jugendlichen. Wochentags werden die jungen Burschen in zwei Gruppen unterrichtet. Ziel ist das Erlernen der deutschen Sprache sowie auch das allfällige Nachholen von fehlender schulischer Bildung.
Ebenso wichtig ist es, bei den Jugendlichen ein Verständnis für die hiesige Kultur und das Land zu wecken. "Wir möchten ein kulturelles Miteinander gestalten, den jungen Menschen westliche Werte und Haltungen vermitteln, sodass sie sich besser in unserer Gesellschaft zurechtfinden", erklärt Christian Hofer, Leiter des Haus Hohenweiler.

Willkommen in der Gemeinde

"Es war mir persönlich ein Anliegen, die Jugendlichen vor Ort in Empfang zu nehmen, weil damit aus anonymen 'unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen' Menschen mit Gesichtern werden. Schön war auch, beim – unter spontaner Mithilfe von Nadja Natter, der Obfrau des Sozialausschusses der Gemeinde Hohenweiler – zubereiteten Abendessen erste, noch sehr schüchterne Kontakte zu knüpfen", ergänzt Bürgermeister Wolfgang Langes.


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