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8. März 2013Barrierefreiheit erhöht Wohnkomfort

Es sind die vielen kleinen Dinge, die das Leben erschweren: Eine zu schmale Tür, eine Stufe im Eingangsbereich oder eine unerreichbare Steckdose in Bodennähe können im privaten Wohnraum ebenso wie in öffentlichen Gebäuden zu unüberwindbaren Hindernissen werden. Dabei spielt Barrierefreiheit im Wohnbaubereich nicht nur für Menschen mit Behinderungen eine große Rolle, sondern auch für Personen mit vorübergehenden Mobilitätsbeeinträchtigungen, für Menschen mit Kinderwagen, schweren Lasten und dergleichen.

ifs Menschengerechtes Bauen bietet Unterstützung

Die ifs Beratungsstelle Menschengerechtes Bauen setzt sich seit 1990 für mehr Barrierfreiheit und somit für mehr Wohnkomfort im privaten und öffentlichen Wohnbaubereich ein. Ratsuchende werden bei Neu- und Umbau von Gebäuden kompetent und kostenlos unterstützt von der Planung über die Finanzierung und Bearbeitung von Förderanträgen bis hin zur Erstellung von Fachgutachten.

352 Beratungsgespräche im Jahr 2012

Im vergangenen Jahr wandten sich insgesamt 352 Privatpersonen Hilfe suchend an uns , berichtet BM Ing. Hermann Mayer, Leiter des ifs Menschengerechten Bauens. Diese Personen befinden sich zumeist in schwierigen Lebenssituationen, da sie sich aus Gründen wie Alter, Krankheit, Behinderung oder Unfall gezwungen sehen, ihr Leben neu zu ordnen und ihre Wohnsituation den veränderten Bedürfnissen anzupassen. Und gerade in solch turbulenten Zeiten wird unser Angebot als große Hilfe und Entlastung wahrgenommen.
Neben den persönlichen Beratungsgesprächen führte die ifs Beratungsstelle Menschengerechtes Bauen zudem 1.486 telefonische Beratungen sowie 185 Projektberatungen für öffentliche und halböffentliche Institutionen durch.

Grundregeln der Barrierefreiheit

Da es immer wieder zu lebenslaufbedingten Anpassungen von Wohnraumbedürfnissen kommen kann, ist es wichtig, möglichst flexible Raumkonzepte zu entwickeln, die sich bei Bedarf den Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Für intelligentes und vorausschauendes Planen und Bauen gilt es dabei, drei wichtige Grundregeln der Barrierefreiheit zu berücksichtigen:

  • Der Zugang zum Wohnobjekt ist stufenlos und schwellenfrei.
  • Türen und Durchgänge weisen eine Durchgangsbreite von mindestens 80 cm auf.
  • Auf der Wohnebene muss eine kombinierte Nasszelle (WC und Dusche oder Bad) mit einem Wendekreis von 1,5 m gegeben sein.

Fachliche Unterstützung kann sich jeder bei der Beratungsstelle für Menschengerechtes Bauen kostenlos einholen.


Kontakt

Unternehmenskommunikation

Julia Kleindinst

Interpark Focus 40

6832 Röthis