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  • Jahresbericht Schuldenberatung 2018

11. April 2019ifs Schuldenberatung präsentiert Jahresbericht 2018

Wer seine Schulden regeln möchte, steht vor so mancher Hürde. Unterstützung finden Betroffene bei der ifs Schuldenberatung. "Im vergangenen Jahr begleiteten wir insgesamt 3.191 Personen auf ihrem Weg in eine geregelte finanzielle Zukunft", berichtet Simone Strehle-Hechenberger, Leiterin der ifs Schuldenberatung. "Gemeinsam ist es uns gelungen, zahlreiche Hürden zu überwinden."

Hürden nehmen

Was viele Experten seit langem betonen, kann die ifs Schuldenberatung aufgrund der vorliegenden Daten nur bestätigen: Mit den steigenden Wohnpreisen und hohen Lebenshaltungskosten ist das Existenzminimum für Vorarlberg zu niedrig angesetzt. Bei getrennten Familie kommt hinzu, dass Unterhaltsschulden bis zu 25 Prozent unter das Existenzminimum gepfändet werden können. So geraten Menschen in Notsituationen, denn es gibt keinen Spielraum für Unvorhergesehenes und manchmal kann mit dem verbleibenden Geld nicht einmal der tägliche Bedarf gedeckt werden.

Hürden abgebaut

2018 stiegen die Privatinsolvenzen um nahezu 80 Prozent an. Grund hierfür ist die gesetzliche Neuregelung der Privatinsolvenzen. Diese baute durch den Wegfall einer Mindestquote sowie die Verkürzung der Verfahrensdauer von sieben auf fünf Jahre wesentliche Hürden ab. "Vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, wie Mindestpensionisten oder Alleinerziehenden, aber auch ehemaligen Selbstständigen mit sehr hohen Schulden kommt dies zugute", berichtet Strehle-Hechenberger aus dem Beratungsalltag. Rund 9 von 10 Privatinsolvenzen werden in Vorarlberg über die ifs Schuldenberatung abgewickelt.

Hürden überwunden

Im vergangenen Jahr gelang es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ifs Schuldenberatung, gemeinsam mit den Klienten zahlreiche Hürden zu überwinden. Das verdeutlichen auch die Ergebnisse der aktuellen Klientenbefragung. 97 Prozent der Klienten sind mit der Beratung zufrieden. 85 Prozent fühlen sich nach der Beratung gesünder, 80 Prozent schlafen besser. Bei 73 Prozent hat sich die finanzielle Situation verbessert und 87 Prozent fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz wieder wohler. Bei über 80 Prozent haben sich das Familienleben und die Partnerschaft verbessert. "Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache", erklärt die Leiterin der ifs Schuldenberatung. "Sie verdeutlichen, welch nachhaltige Wirkung eine Schuldenregulierung auf den einzelnen Menschen, aber auch auf unsere Volkswirtschaft hat."


Kontakt

Unternehmenskommunikation

Julia Kleindinst

Interpark Focus 40

6832 Röthis